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Denkmäler > Kirche von S. Vincenzo
Die
Kirche wurde im romanischen Stil um 1072 auf einer frühchristlichen
Basilika mit drei Schiffen und drei Apsiden aus dem 5. Jahrhundert
errichtet.
Von dem alten Gebäude sind noch Teile der Außenmauern und der
Apsiden zu sehen, auch die Krypta, dem hl. Antonius geweiht, gehört
vielleicht zum ursprünglichen Presbyterium, das später wegen des
häufig auftretenden Hochwassers erhöht wurde.
Die Pfarrkirche wurde im 17.
Einzig in ihrer Art, wurde sie aus weißen und
schwarzen Steinen erbaut und besitzt an der Außenseite Reliefsteine
mit heute noch gut erkennbaren Symbolen.
Der kahle Innenraum besticht vor allem durch das
Fehlen jeglicher Farben. Die wenigen Fresken aus dem 14. und 15.
Jahrhundert
erneuert und 1726 baute man außen den harmonischen zweiflügligen
Portikus an, der zwei Oratorien mit einschließt. Eines davon ist San
Michele, welches der Bruderschaft des Allerheiligsten Sakraments
angehörte und ein Gemälde aus dem 18. Jahrhundert besitzt, auf dem
die Jungfrau zwischen den beiden Heiligen Michael und Vinzenz
dargestellt ist. Das andere Oratorium ist Santa Marta, über dem sich
das „Lazarett“ befand.
Das Innere der Kirche ist reich ausgestattet und besitzt
zahlreiche Gemälde, die in prunkvollen Marmorrahmen aus dem 18.
Jahrhundert über den Altären angebracht sind.
Unter der holzgeschnitzten Orgelempore aus dem18. Jahrhundert
befinden sich zwei Grabinschriften aus den Jahren 502 und 508.
An den Wänden des Presbyteriums sind zwei große Gemälde zu sehen,
auf denen „Der hl. Vinzenz vor dem Sultan“ und „Das Martyrium des
Heiligen“ dargestellt sind. Sie stammen von Michelangelo Bellotti
aus dem Jahr 1735.