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Denkmäler > Kirche von S. Maria delle Grazie (Kloster)
Die
Kirche und das Augustinerkloster wurden 1467 auf einer
spätmittelalterlichen Vorgängerkirche gegründet und blieben bis 1772
im Besitz der Ordensbrüder.
Das Kloster kam in Privatbesitz und wird zur Zeit restauriert.
Es liegt um einen Kreuzgang mit einem Portikus auf schlanken Säulen.
Drei Seiten sind aus Stein, eine Seite ist aus Ziegelsteinen
errichtet und trägt den Freskenzyklus „Das Leben Jesu und die
Heiligen des Augustinerordens“.
Die
Kirche besteht aus einem einzigen Schiff und wird von fünf weiten
Spitzbögen, die bis zum Boden reichen, in schmale Seitenfelder
geteilt. Die Decke ist aus Lärchenholz.
Der Innenraum ist reich mit Fresken bemalt, die von Lombardischen
Künstlern stammen und Ende 15. / Anfang 16. Jahrhundert entstanden
sind. Keines der Freskenbilder trägt einen Name, aber in einigen
läßt sich die Hand des Comaskischen Künstlers Sigismondo De
Magistris erkennen.
Bemerkenswert sind auch die Stuckarbeiten an den Bogenlaibungen
und an den Wänden.